Experten-Tipps zum Wasser sparen im Garten

Rasen nicht so kurz schneiden

Stellen sie ihren Rasenmäher etwas höher ein. Ein langer Rasen beschattet sich selbst und spart damit sehr viel Wasser. Säen Sie robuste Rasensorten aus. Sie haben den Vorteil, dass sie anspruchsloser sind, heiße Sommer besser vertragen und weniger Wasser benötigen.


Mit Rindenmulch schützen

Die Pflanzen mit Rindenmulch oder Rindenhumus zu mulchen, erschwert nicht nur den Unkräutern das Wachsen und verbessert bei der Zersetzung die Bodenqualität. Die Mulchschicht hält auch die Feuchtigkeit länger im Boden. Decken Sie Ihre Pflanzen deshalb mit Rindenmulch ab. Sie müssen deutlich weniger gießen.


Regentonne nutzen

Nutzen Sie eine Regentonne oder besser noch eine Regenwasserzisterne, um außerhalb der erlaubten Gießzeiten ihren Garten zu wässern. Wenn die Regentonne leer ist, können Sie sie zwischen 22 und 5 Uhr mit Gartenwasser auffüllen. Sie können das Wasser aus der Regentonne mit einer Tauchpumpe verteilen. Es ist übrigens weniger Stress für die Pflanzen, wenn das Wasser auf Lufttemperatur vorgewärmt ist.


Tiefwurzler pflanzen

Achten Sie schon bei der Pflanzenauswahl auf den Wasserbedarf. Tiefwurzler wie Eibe, Sommerflieder, Rose, Lavendel, Stockrose, Eisenhut, Türkenmohn oder Lupine versorgen sich bei Trockenheit mit Wasser aus den unteren Erdschichten. Es lohnt sich also, schon beim Kauf bei der Gärtnerei nach dem Pflege- und Wasserbedarf zu fragen.


Im Wurzelbereich gießen


Statt den Garten täglich flächendeckend zu bewässern, ist es besser, ein bis zweimal pro Wochen intensiver und direkt im Wurzelbereich der Pflanze zu gießen. Der Boden sollte anschließend ca. 15 Zentimeter tief durchfeuchtet sein.


Nach dem Regen schuffeln

Wenn Sie Ihre Gemüsebeete regelmäßig, vor allem nach längeren Regenfällen, schuffeln, hält das nicht nur den Unkrautwuchs in Grenzen. Der Boden trocknet auch nicht so schnell aus. Feine Wasserkanäle in der obersten Erdschicht werden durchtrennt, das begrenzt die Verdunstung.

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